Gaseinsparung - Heizerfahrung Splitklima

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Gaseinsparung

Meine Berechnungen haben sich bestätigt: 40 % Gaseinsparung und ein spürbar wärmeres Zuhause durch Luft-Luft-Wärmepumpen

Es gibt Momente, in denen sich die Theorie der Praxis stellen muss – und genau das habe ich mit der Umstellung meines Hauses auf Luft-Luft-Wärmepumpen gewagt. Mein Haus aus dem Jahr 1999 hat eine solide Substanz, doch die entscheidende Frage war: Lassen sich meine vorherigen Berechnungen zur Gaseinsparung unter realen Bedingungen halten? Seit dem Start meiner Testphase am 8. November kann ich heute mit ruhigem Gewissen sagen: Ja, sie haben sich nicht nur bestätigt, sie wurden sogar untermauert.

Trotz der intensiven Experimentierphase, in der ich viel ausprobiert habe, und der Ergänzung von zwei Backup-Wärmepumpen im Februar, spricht die Auswertung meines Gasverbrauchs eine klare Sprache. Im Vergleich zum Vorjahr liege ich bereits jetzt rund 40 % unter meinem bisherigen Verbrauch. Das Besondere dabei ist nicht nur die bloße Zahl auf dem Zähler, sondern das Lebensgefühl im Haus. Es ist wichtig zu verstehen, dass wir nicht einfach nur eine „höhere Temperatur“ auf dem Thermometer anstreben, sondern dass sich das Haus insgesamt viel wärmer anfühlt. Die Art, wie die Luft-Luft-Wärmepumpen die Räume temperieren, erzeugt ein Wohlbefinden, das wir mit der reinen Gasheizung so nie erreicht haben – oder für das wir einen massiv höheren Gasverbrauch hätten in Kauf nehmen müssen.

Mein Fahrplan für die Zukunft ist nach diesen Erfolgen klar gesteckt. Für die kommende Saison 26/27 werde ich die Gasheizung in den kalten Monaten nur noch für eine kurze Grundlast von etwa zwei bis drei Stunden am Morgen nutzen, um das Haus „anzuheizen“. Den Rest erledigen die Wärmepumpen. Ich gehe fest davon aus, dass ich damit die Einsparung auf über 50 % steigern kann, was ich im nächsten Jahr genau beziffern werde. Ab der Saison 27/28 plane ich dann den kompletten Verzicht auf Gas für die Raumwärme, um zu sehen, wie sich das Haus unter realen Bedingungen ausschließlich mit Luft-Luft-Wärmepumpen verhält. Das Warmwasser wird dabei weiterhin über Gas erzeugt.

Natürlich ist mir bewusst, dass dieser Erfolg eng mit den spezifischen Gegebenheiten meines Hauses und unserem Heizverhalten verknüpft ist. Mein Dämmzustand von 1999 ist eine gute Basis. Wer in einem älteren, schlechter gedämmten Gebäude lebt oder einen Grundriss hat, der nicht optimal für die Luftverteilung geeignet ist, wird andere Ergebnisse erzielen. Doch mein Fazit nach diesem Testlauf ist eindeutig: Sparen wird man auf alle Fälle. Wie viel man am Ende herausholt, hängt vom eigenen Verhalten und dem Gebäude ab, aber die Effizienz dieser Technik ist für mich nun keine bloße Theorie mehr, sondern messbare Realität.


Uwe Schöne
26215 Wiefelstede
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